
In unserer Welt, die sich ständig verändert, steht ein Begriff im Mittelpunkt des Wandels: Digitalisierung. Doch was verbirgt sich wirklich hinter diesem oft zitierten und manchmal missverstandenen Konzept? Ist es bloß ein Schlagwort oder der Schlüssel zu Wachstum und Innovation für Unternehmen jeder Größe und Branche? Die Antwort liegt in der Transformation: nicht nur von Dokumenten und Prozessen, sondern von ganzen Geschäftsmodellen und der Art, wie wir arbeiten, kommunizieren und Werte schaffen.
Dieser Artikel nimmt Sie mit auf eine Reise durch die facettenreiche Landschaft der Digitalisierung. Wir beleuchten, wie die digitale Transformation traditionelle Geschäftsmodelle erneuert, von der Gestaltung der Kundeninteraktion bis zu internen Prozessen. Digitalisierung ist keine Option für zukunftsorientierte Unternehmen, sondern eine Notwendigkeit, um in einer schnelllebigen Geschäftswelt relevant zu bleiben.
Aus unserem Verständnis ist Digitalisierung einer von drei Treibern für die Transformation eines bestehenden, analogen Geschäftsmodells in ein digitales Geschäftsmodell. Analoge und manuelle Abläufe werden neu gedacht und in die digitale, automatisierbare und auswertbare Welt überführt.
Die Digitalisierung bildet neben der Beweglichkeit einer Organisation und der Innovationskraft des Geschäftsmodells die Eckpfeiler für eine erfolgreiche digitale Transformation. Diese umfasst immer auch die strukturelle Veränderung von Geschäftsmodell und Organisation, um aus dem klassischen Unternehmen ein digitales zu machen. In diesem Artikel konzentrieren wir uns auf die Säule der Digitalisierung.
Die Kundeninteraktion und die internen Prozesse sind die wichtigsten Bereiche der Digitalisierung. Ihnen schenken wir initial die größte Aufmerksamkeit, um nachhaltigen Wert für unsere Kunden zu schaffen. Zusätzlich begleiten wir unsere Kunden dabei, ihre IT-Abteilung zu modernisieren und in eine bimodale IT zu wandeln.
Unter bimodaler IT versteht man die „IT der zwei Geschwindigkeiten“: Die internen Kernsysteme werden durch ein strukturiertes Vorgehen mit APIs geöffnet. So können die „langsamen“ Prozesse wie Updates der Kernsysteme weiterhin im Rhythmus von drei bis sechs Monaten laufen, während „schnelle“ Innovationen gegen die APIs deutlich kürzere Iterationen erreichen. Diese Transformation ist anspruchsvoll und führt häufig zu einer radikalen Innovation für die IT.
Unser Konzept einer Systemlandschaft zielt genau darauf ab: Systeme werden untereinander vernetzt und kommunizieren lose gekoppelt miteinander. So entsteht aus einer veralteten eine moderne, kommunizierende IT-Landschaft, die Grundlage für eine erfolgreiche digitale Transformation.
Unser Vorgehen: Wir modernisieren ausgehend vom Gesamtbild zuerst die Systeme, die schnell umsetzbar sind und schnellen Nutzen bieten. Kann zum Beispiel die Preisberechnung aus dem ERP in ein eigenes System mit API gezogen werden, das alle Kanäle nutzen? Das entlastet das ERP und erlaubt es, Änderungen am Pricing schnell und einfach umzusetzen.
Die Digitalisierung der internen Geschäftsprozesse ist häufig der Startpunkt für Unternehmen. Oft ist sie sogar der eigentliche Fokus und wird von den Fachabteilungen vorangetrieben. Auch die Modernisierung der Systemlandschaft kann ein Auslöser oder zumindest ein sehr guter Einstiegspunkt sein.
Unser Vorgehen: Wir erfassen die bestehenden Prozesse mit unseren Kunden, hinterfragen sie kritisch und entwickeln daraus neue, digitalisierbare Prozesse. Die große Chance: Prozesse direkt auf Sinnhaftigkeit und Nutzen prüfen und so umgestalten, dass sie den gestiegenen Ansprüchen des Business entsprechen und dem neuen Zielbild folgen.
Ein häufiger Einstieg ist auch, die Kundeninteraktion zu erfassen und zu modernisieren. Gemeint sind alle Berührungspunkte eines Unternehmens mit Interessenten und Kunden, betrachtet aus dem Blickwinkel einer digitalen Interaktion und ihrer Dokumentation. So entsteht ein datengestütztes Verständnis über einzelne Kunden und über Kundengruppen. Das ist die Grundlage, um das eigene Geschäftsmodell in ein digitales zu transformieren.
Erst auf Basis digital vorhandener Kundeninformationen lässt sich entscheiden, wie die Produkte und Dienstleistungen der Zukunft aussehen sollen. Auch Kundenbindung und Prozessqualität steigen, weil Automatisierung zu einer besseren und schnelleren Interaktion führt. Das
Gerade Künstliche Intelligenz unterstützt hier bereits heute stark, um Routinen zu automatisieren und Daten für neue Einblicke in die eigene Kundenlandschaft auszuwerten.
Unser Vorgehen: Gemeinsam mit unseren Kunden entwickeln wir Personas der wichtigsten Kundengruppen anhand realer Kunden. Mit einer Customer Journey erfassen und analysieren wir die Interaktionen, häufig gemeinsam mit den Vertriebsteams in einem Strategie-Workshop. Anschließend werden die Interaktionen um digitale Messpunkte ergänzt oder durch neue, digitale Prozesse ersetzt. Alle Informationen landen am Ende in einem zentralen Kundensystem wie CRM oder CXM, statt wie früher häufig im ERP.
Sind die Prozesse digital und weitgehend automatisiert und verstehen wir die Bedürfnisse unserer Kunden, lohnt es sich, die eigene Produktwelt zu analysieren. Künstliche Intelligenz kann digital beschriebene Produkte auf Innovationspotenziale untersuchen. Auch Design-Thinking-Workshops helfen, bestehende Produkte weiterzuentwickeln oder neue zu schaffen. Im Maschinenumfeld bieten etwa Sensorik oder Energy Harvesting spannende Möglichkeiten, dazu digitale Services und Abo-Modelle. Das Geheimnis liegt dabei nicht im Daten horten, sondern im Daten verstehen.
Aus unserer Erfahrung lohnt es sich spätestens an diesem Punkt, eine Digitalisierungsstrategie für das Unternehmen zu erstellen. Sprechen Sie uns gerne darauf an.
Die Erfolgsmessung ist entscheidend, um den unmittelbaren Wert der Veränderung zu erfassen und künftige Strategien und Investitionen zu leiten. Der Schlüssel ist ein umfassender Bewertungsrahmen, der qualitative und quantitative Indikatoren kombiniert und sich an den Zielen des Unternehmens orientiert. Besonderen Wert legen wir auf:
Unser Vorgehen: Wir vereinbaren pro Projekt klare, messbare Ziele mit spezifischen KPIs, etwa die Verkürzung der Time-to-Market, die Senkung der Betriebskosten oder die Erhöhung des digitalen Umsatzanteils. Dazu kommen weiche Faktoren wie Mitarbeiterzufriedenheit und Kundenbindung, zum Beispiel gemessen über den Net Promoter Score.
Zusätzlich bewerten wir den Reifegrad der digitalen Transformation: digitale Kultur, Innovationsfähigkeit und Agilität der Organisation. Fortschritte hier sind oft ein Frühindikator für langfristigen Erfolg. Über Interviews und Fragebögen ermitteln wir den aktuellen Reifegrad in den Bereichen System- und Prozesslandschaft, Vertrieb und Geschäftsmodell sowie Kultur und Organisation und zeigen, wie er sich schrittweise erhöhen lässt.
Digitale Transformation ist kein einmaliges Projekt, sondern ein kontinuierlicher Prozess der Verbesserung und Anpassung. Der wahre Maßstab für Erfolg ist die Fähigkeit eines Unternehmens, sich laufend weiterzuentwickeln und sich im digitalen Zeitalter wettbewerbsfähig zu positionieren.
Vielleicht steht Ihr Unternehmen gerade vor der Frage, wie es diese Reise beginnen oder bestehende Bemühungen verbessern kann. Die Antwort ist einfacher, als Sie denken: Der erste Schritt ist der Dialog. Jede digitale Transformation ist einzigartig und braucht Lösungen, die zu den Zielen Ihres Unternehmens passen. Vereinbaren Sie ein unverbindliches Erstgespräch, in dem wir gemeinsam einen klaren, praktikablen Fahrplan für Ihre digitale Transformation entwickeln.
Sie stehen vor einem ERP-Vorhaben? Lassen Sie uns sprechen.
Kostenloses Erstgespräch