
Vor jeder Systementscheidung steht eine Frage, die oft übersprungen wird. Wie soll Ihre Systemlandschaft künftig zusammenspielen?
Ein gemeinsames Zielbild entwickeln, hinter dem Geschäftsführung, Fachbereiche und IT gleichermaßen stehen.

Ohne Zielarchitektur beginnt die ERP-Auswahl beim falschen Schritt. Unternehmen vergleichen Systeme, bevor sie wissen, was diese Systeme eigentlich leisten müssen.
Die Folge sind Integrationen, die im Nachhinein geflickt werden, Stammdaten, die nie richtig zusammenpassen, und Insellösungen, die sich über Jahre anhäufen.

61 %
der deutschen Unternehmen schöpfen das Potenzial ihrer Daten wenig oder gar nicht aus.
Bitkom Research 2026 (n=604)
< 15 %
der priorisierten KI-Anwendungsfälle im europäischen Handel sind skaliert. Die größte Bremse sind organisatorische Faktoren wie Schulung und Prozessumgestaltung.
McKinsey & EuroCommerce, Rewiring Retail in Europe 2026
19 %
der Anwender nennen Schnittstellen und Integration als vorrangiges Problem im ERP-Betrieb.
Trovarit, ERP in der Praxis 2026/27 (1.538 Installationen)

Wir analysieren Ihre bestehende Systemlandschaft und entwickeln die Zielarchitektur, bevor eine Systementscheidung fällt. Dazu gehören die Integrationsstrategie für Umsysteme wie CRM, Shop oder Lager sowie ein tragfähiges Stammdatenkonzept. Erst danach beginnt die Auswahl.
Mehr zum ModulMit einer Bestandsaufnahme: Welche Systeme gibt es, welche Daten führen sie, und welches System ist heute für welche Daten maßgeblich? Daraus entsteht das Zielbild, in dem für jedes zentrale Datenobjekt ein führendes System festgelegt ist. Erst dann lohnt sich die Frage nach der Software.
Bei Greenfield bauen Sie das neue System auf Basis des Standards neu auf und übernehmen nur ausgewählte Daten. Bei Brownfield wird das bestehende System technisch überführt, Prozesse und Anpassungen bleiben weitgehend erhalten. Der Mittelweg, oft Bluefield oder selektive Datenübernahme genannt, verbindet beides. Welcher Weg passt, hängt vor allem davon ab, wie gut Ihre heutigen Prozesse noch zu Ihrem Geschäft passen.
Clean Core bedeutet, den Kern des ERP möglichst im Herstellerstandard zu lassen und individuelle Anforderungen über definierte Erweiterungen außerhalb des Kerns umzusetzen. So bleibt das System updatefähig, neue Releases lassen sich mit weniger Aufwand und Risiko einspielen. Der Begriff stammt von SAP, das Prinzip gilt aber herstellerunabhängig, etwa auch bei Microsoft Dynamics 365 Business Central.
Beides hat seine Berechtigung. Die Antwort hängt von Ihrer Systemlandschaft, Ihrer Integrationsfähigkeit und Ihrer IT-Kapazität ab. Wir bewerten das anhand Ihrer Zielarchitektur.
Sie orientiert sich an Ihren Prozessen und Ihrem Wachstum, nicht am Funktionsumfang eines einzelnen Anbieters. Und sie legt fest, wie Umsysteme wie Shop, CRM und Lager angebunden werden, damit keine neuen Insellösungen entstehen.

Ihr Ansprechpartner
Keywan Ghadami ist Ihr Ansprechpartner für ERP-Architektur. Er hilft Ihnen, ein Zielbild zu entwickeln, hinter dem alle stehen.
Keywan Ghadami
Senior Consultant